
„rotahorn“-Preisträger 2026 stehen fest: Hannah K. Bründl und Christoph Szalay werden mit dem von Hans Roth gestifteten Förderpreis ausgezeichnet.
Seit 2011 wird der Hans Roth-Literaturpreis „rotahorn“ in enger Zusammenarbeit mit der Literaturzeitschrift manuskripte vergeben. Heuer gibt es erstmals zwei Hauptpreise der mit insgesamt 8.000 Euro dotierten und von einer namhaften Jury (bestehend aus den Autorinnen und Autoren Nava Ebrahimi, Valerie Fritsch und Andreas Unterweger, dem Germanisten Julian Kolleritsch sowie den Kulturjournalisten Bernd Melichar, Christoph Hartner und Heinz Sichrovsky) vergebenen Auszeichnung. Saubermacher-Gründer Hans Roth: „In der Steiermark und in ganz Österreich gibt es viele Nachwuchstalente. Mit dem rotahorn möchten wir diesen Literaturschaffenden eine gesellschaftliche Blatt-Form bieten.“ Die Jury in der Begründung für Hannah K. Bründl: „Sie gibt den Opfern von Gewalt gegen Frauen ihre Stimmen zurück, setzt ihnen ebenso wütende wie berührende Denkmäler aus Sprache. Bründl schreibt Theaterstücke, die nicht nur inszeniert werden können, sondern auch gespielt, und Gedichte, die man nicht nur loben will, sondern auch lesen.“ Christoph Szalay bereichere die steirische Literatur seit Jahren von ihren Rändern her. „Er kombiniert in seinen Arbeiten, in denen Deutsch und Englisch ineinanderfließen, verschiedene Disziplinen wie Lyrik und Essay, Performance und Hörspiel, Popkultur und Wissenschaft und fragt nach den Leerstellen, der Stille, der Stummheit, die bleibt“, so die Jury. Ausgezeichnet werden beide am 11. November von Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl und Kulturstadträtin Claudia Unger im Minoritensaal Graz.












