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Verborgene Schätze der Natur

Die mittelalterliche Burg Deutschlandsberg ist umgeben von Schilcherweingärten und beher-bergt das Museum Archeo Norico

Das in der Burg Deutschlandsberg beheimatete Museum Archeo Norico zeigt eine funkelnde Sonderausstellung zum Thema Mineralien und Kristalle.

Die mittelalterliche Burg Deutschlandsberg, hoch ober der Bezirksstadt gelegen, liegt im südweststeirischen Hügelland. Neben einem Rundumblick über die Region bietet der romantische Bau mit Zisternenanlage auch ein vielfältiges Ausstellungsangebot. Denn das Burgmuseum Archeo Norico zeigt umfangreiche Sammlungen zur regionalen Archäologie, dem Mythos Kelten, antiken Gold-, Silber- und Bronzeschmuck, historische Blank- und Feuerwaffen, eine Folterkammer im Burgverlies und eine Schau zur Glasproduktion auf der Koralm. Die Besichtigung der Burg lässt sich auch trefflich mit einer Wanderung durch den unter Naturschutz stehenden Schluchtwald „Klause“ verbinden. Oder mit einem Aufstieg über die Stufen des Jakobiweges am Osthang der Burg. Mit etwas Glück kann man dabei auch Forscherinnen und Forscher beobachten, die archäologische Grabungen durchführen und funkelnde Schätze zu Tage fördern, wie sie in der neuen Sonderausstellung Verborgene Schätze der Natur – Mineralien und Kristalle zu sehen sind.

Die Schau Verborgene Schätze der Natur zeigt Eigenfunde, aber auch auf Börsen erworbene und von Kollegen eingetauschte Mineralien

Aus der Erde ins Museum

„Mineraliensammeln – eine Leidenschaft und Faszination, die viele Menschen in ihren Bann zieht. So auch vier Persönlichkeiten aus der Weststeiermark, deren Mineraliensammlungen als ihr Lebenswerk gelten. Tausende Stücke, mit viel Fleiß und Akribie zusammengetragen und penibel registriert“, so Andreas Bernhard vom Burgmuseum Archeo Norico, wo eine feine Auswahl aus diesen Sammlungen präsentiert wird. Ein Fokus liegt auf Exponaten der umliegenden Bergregion – dem Kristallin der Koralm und Stubalm, dem Paläozoikum vom Remschnigg oder dem Vulkangebiet der Südoststeiermark. „Ein geologischer Zeitraum, der auf engstem Raum bereits schwer vorstellbare 500 bis 2,5 Millionen Jahre abdeckt“, so Bernhard. Über die Obersteiermark mit den begehrten Eisenblüten vom Erzberg führt die Ausstellung schließlich zu Mineralschätzen aus Kärnten. Der überregionale Charakter kommt mit Funden aus Österreich, vielen europäischen Ländern sowie mit Exponaten aus Afrika über Indien bis in den Ural zum Ausdruck.

Funkelnde Schätze sind aktuell im Burgmuseum Archeo Norico zu sehen

Verborgene Schätze der Natur – Mineralien und Kristalle
Zu sehen bis 31. Oktober 2026 (Mi–So und Feiertage, 10–18 Uhr; letzter Einlass: 16.30 Uhr)

Burgmuseum Archeo Norico
Burgplatz 2, 8530 Deutschlandsberg
www.archeonorico.at