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Klassik jenseits des Films

Meister-Cellist Friedrich Kleinhapl präsentiert ein Album von großer emotionaler Kraft Foto: Lukas Elsneg

Friedrich Kleinhapl widmet sich auf seinem neuen Album dem Werk von Ennio Morricone.

Friedrich Kleinhapl zählt nicht nur zu den außergewöhnlich expressiven Cellisten seiner Generation, sondern schafft mit seinen Projekten musikalische Räume, in denen Musik unmittelbar erfahrbar wird. Dabei denkt er nie in Genres. Ihn interessieren die Menschen hinter der Musik – ihre Leidenschaft, ihre Brüche und ihr Umgang mit Widerständen. Auf seinem neuen Album widmet er sich der Musik Ennio Morricones – von seinem langjährigen Arrangeur Alexander Wagendristel für Cello und Orchester bearbeitet. Entstanden ist keine klassische Filmmusik-Produktion, sondern ein Konzertprogramm von großer emotionaler Kraft und erzählerischer Tiefe. Werke wie Deborah’s Theme oder Casualties of War zeigen einen Morricone, der bis heute zu Unrecht auf den Western-Komponisten reduziert wird. Nach seinen vielfach ausgezeichneten Projekten Pasión Tango, Gulda meets Shostakovich und Gran Pasión Tango setzt Kleinhapl damit seinen künstlerischen Weg konsequent fort. Dank der Partnerschaften mit der Raiffeisen-Landesbank Steiermark, Allergosan und der Klinger Kulturstiftung konnte diese Einspielung realisiert werden.

Mit Spannung erwartet werden darf auch Friedrich Kleinhapls nächstes Projekt: About Shostakovich – ein Zwiegespräch zwischen Dmitri Shostakovich und einer Unbekannten mit Karl Markovics, Dörte Lyssewski sowie den Musikern Kim Barbier und Peter Szasz. Zu erleben beim Sommernachtskonzert am 16. Juli auf den Kasematten Graz.        

www.kleinhapl.com