Start Featureshome Ein Fest des Lebens

Ein Fest des Lebens

Das heurige Motto des folk.art Festivals – „Fest des Lebens“ – ist ein Symbol für den Brü-ckenbau zwischen Kulturen und Menschen Foto: Madeleine Marie

20 Programmpunkte an 12 Spielorten mit Musik aus 3 Kontinenten stehen am Programm des folk.art Festivals in Graz und Umgebung, das sich heuer von 21. Oktober bis 8. November einem besonderen Thema widmet.

Von 21. Oktober bis 8. November lädt das Festival unter dem Motto „Fest des Lebens“ dazu ein, den Blick auf das Wesentliche zu richten. Auf die vielen kleinen Momente, Situationen und Stationen, aus denen sich unser Leben zusammensetzt. Auf Augenblicke des Ankommens und des Abschieds, des Feierns und des Zur-Ruhe-Kommens, des Zweifelns und des Hoffens – über kulturelle, sprachliche und geografische Grenzen hinweg. Hier ein Auszug aus dem Programm.

Das Ensemble Anja Om Plus eröffnet das Festival am 21. Oktober im Grazer Heimatsaal
Foto: Reithofer Media

In Graz und darüber hinaus

Das Festival eröffnet mit Anja Om Plus, dem Ensemble rund um Anja Obermayer, das Höhen und Tiefen menschlicher Beziehungen zwischen Jazz, Kammer-Pop und zeitgenössischer Vokalmusik auslotet. Zu sehen ist auch das Shaari Ensemble & Claudio Spieler, die persische Tradition mit Jazz, Pop und globalen Einflüssen verbinden, oder Wolfram Berger und Jakob Nöhrer, die zu einem literarisch-musikalischen Abend über Liebe und Vergänglichkeit einladen. Ebenfalls am Programm steht die Lesung „Worte für alle Lebenslagen“, ein Doppelkonzert mit Dal:um und Sophie Abraham, bei dem koreanische Tradition, Minimalismus und experimenteller Jazz auf Violoncello, Stimme und elektronische Klänge treffen, oder Pavel Shalman & Boki Radenkovic, die auf eine musikalische Reise von der Balkan­region über Lateinamerika bis nach Zentraleuropa entführen. Baba Yaga & das Styrian Klezmore Orchestra sorgen für einen energiegeladenen Abend zwischen Klezmer, Balkanbeats und Gypsy Jazz und bei Avin Ahmadi stehen persische Musiktraditionen und Jazz im Mittelpunkt.

Wolfram Berger lädt mit Jakob Nöhrer zu einem literarisch-musikalischen Abend
Foto: Ulrik Hölzel

Festivalwochenende mit Highlights

Das Festivalwochenende bietet auch zwei Musik-Gespräche zu Fragen nach kultureller Aneignung, Identität, Heimat und der Bedeutung von Volksmusik. Zu hören sind Cairo Steps, das Quartett Potzmann // Fruhwirth mit einer Matinée zwischen alpiner Volksmusik und Jazz und zum Abschluss Aniada a Noar, die gemeinsam mit Brina Vogelnik und Metod Banko musikalisch zu unseren slowenischen Nachbarn führen. Veranstaltungsorte sind wieder der Heimatsaal Graz, Dom im Berg, Murinsel, Kultursalon, Omas Teekanne oder die Brücke Graz – ergänzt von neuen Spielorten wie Kulturzentrum Stieglerhaus, Pfarrsaal Feldkirchen, Volkskundemuseum am Paulustor und Orienthaus Reyhani.  

Sophie Abraham © Julia Wesely

Gesamtes Programm und Tickets: www.folkart.at