
Hochkarätige Lesungen, viel Musik und eine internationale Gruppenausstellung prägen das Herbstprogramm im Kunsthaus Weiz.
Klangwelten zwischen Kino und Konzertsaal erschafft Meister-Cellist Friedrich Kleinhapl, wenn er gemeinsam mit dem Orchester Camerata Novi Sad die Kompositionen von Ennio Morricone spielt. Hinter den scheinbar einfachen Melodien steckt ein Kosmos aus musikalischen Experimenten, Schichtungen und Stilbrüchen. Denn Oscarpreisträger Morricone war Avantgardist, schrieb Musik für Millionen – und blieb doch immer kompromisslos seiner eigenen Klangsprache treu.
Sa, 19.9., 19.30 Uhr
Singen, swingen, unterhalten
Mit bekannten Melodien aus den 20er und 30er Jahren, Jazznummern, ironischen Wienerliedern bis hin zu Opernklassikern geben sich die Wiener Comedian Harmonists ein Stelldichein. Dem Musikensemble aus fünf Sängern des Chors der Wiener Staatsoper gelingt es, mit einer großen Portion Schmäh zu begeistern und die Welt der originalen Comedian Harmonists lebendig werden zu lassen.
Sa, 26.9., 19.30 Uhr

Foto: Michael Poehn
Ein Bestsellerautor live
Mit Die Totenfrau kehrt zurück präsentiert Starautor Bernhard Aichner die Fortsetzung seiner internationalen Erfolgsstory. Im Kunsthaus Weiz darf man sich auf eine packende Lesung mit ihm freuen – „originell, kraftvoll und fesselnd“, wie die Times schreibt.
Di, 29.9., 19 Uhr
Lesung mit Musik
Kurz darauf präsentiert Johannes Silberschneider Mundartiges aus den Federn steirischer Meister dieser Zunft. Gemeinsam mit den „Netten Ëlteren Herren“ (NËH) – einer gereiften Pop-Rockgruppe aus Graz/Leibnitz – singt er steirische „Evergreens“, und NËH steuern eigene Lieder bei, die mit launigen Texten den Abend begleiten.
Fr, 2.10., 19.30 Uhr

Wo der Gedanke zu Kunst wird
Eine internationale Gruppenausstellung in der Stadtgalerie des Kunsthauses – kuratiert von Georg Gratzer in Kooperation mit Nour Nouri und Davood Khazaie von Pashmin Art – widmet sich dem, was passiert, bevor ein Kunstwerk sichtbar wird. Der lateinische Ausstellungstitel COGITATIO ARTIUM lässt sich als „Reflexion über die Künste“ übersetzen, in dieser Schau verweist er vielmehr auch auf jenen inneren Raum, aus dem Kunst entsteht – auf den Ort, an dem Wahrnehmung, Intuition, Erinnerung, Emotion und Vorstellungskraft beginnen, Gestalt anzunehmen.
Zu sehen von 25.9. bis 7.11.2026

Weitere Termine in Weiz
Ausstellung: Ajkai Grafikai Mühely Egyesület – „Fragments“
Bis 12.9., Kunsthaus Foyer
Ausstellung: Evelio Moreno „Metamorphosis“
Bis 12.9., Stadtgalerie Kunsthaus
Kabarett: Benedikt Mitmannsgruber „1996“
17.9., 19.30 Uhr, Kunsthaus
Vernissage: Cogitatio Artium
24.9., 19.30 Uhr, Stadtgalerie Kunsthaus
Konzert: Lusterboden
25.9., 19.30 Uhr, Kunsthaus
Vernissage: Walter Köstenbauer „Wie viele bin ich?“
1.10., 19.30 Uhr, Galerie Weberhaus












