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Der Gebrauch der Körper

Michael Pilz fügt sein filmisches Tryptichon mit Coda im Steirischen Feuerwehrmuseum Kunst & Kultur zu einer medialen Rauminstallation zusammen.

Text: Wolfgang Pauker

Das japanische „Ma“, die Harmonie, die Ausgeglichenheit, die Einfachheit und die Leere bilden die Basis der Installation Der Gebrauch der Körper des Wiener Filmemachers in vier Räumen des Steirischen Feuerwehrmuseums Kunst & Kultur. In ihrer Gesamtheit erstrecken sich die Filme, ohne Pause, über ganze 751 Minuten und spiegeln den Alltag wie den künstlerischen Schaffensprozess des steirischen Malers Gerald Brettschuh wider.

Michael Pilz
Foto: Bernd Hartung

Einen Lebensrhythmus zwischen Impulsivität und Meditation. „Ich bin ein literarischer Maler. Ich erfinde Geschichten, Szenen mit einer Person oder vielen, das erfüllt mich mit Freude und Lust“, so Brettschuh. Regisseur Michael Pilz: „Brettschuh ist ein unablässiger Arbeiter, Schöpfer und Influencer – wo immer er sich gerade befindet. Er verhält sich oft wie ein sehr wachsames Tier mit scharfen Ohren im ständigen Dialog mit seiner Umgebung. Es scheint, dass nichts unbemerkt an ihm vorbeigeht, ihn unbemerkt passieren kann. Wenn er zeichnet, malt, Butter auf Brot verteilt, einen Pfeil schnitzt, sich um Besucher seiner Ausstellung kümmert oder einem Freund und Nachbarn auf die Schulter klopft, gibt er immer alles. Und dann scheint die Distanz zwischen ihm und seiner Umgebung zu verschwinden.“       

Die multimediale Installation Der Gebrauch der Körper ist noch bis 30. Mai (Di–So, 10–17 Uhr) im steirischen Feuerwehrmuseum Kunst & Kultur zu sehen

Zu sehen noch bis 30.5.2021 (Di–So, 10–17 Uhr) im Steirischen Feuerwehrmuseum Kunst & Kultur, Marktstraße 1, 8522 Groß St. Florian

www.feuerwehrmuseum.at