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„Königlicher“ Kulturherbst in Gleisdorf

Karan Casey

Der Kulturherbst in Gleisdorf hat einige musikalische Schmankerln im Gepäck. Unter anderem die „Queen of Irish Music“ und den „King of Klezmer“.

Mit Karan Casey kommt eine der wichtigsten Künstlerinnen in der Geschichte traditioneller irischer Musik am 13. September nach Gleisdorf. Mit mehr als 600.000 verkauften CDs gehört sie weltweit zu den Giganten der Roots Music und war Lead-Stimme der irisch-amerikanischen Band SOLAS. Kritiker von Japan bis in die USA streuen der kleinen Powerfrau Rosen. So beschrieb das renommierte Wall Street Journal Karan Casey als „… one of the true glories of Irish music today”. Schon als Kind trainierte sie ihre Stimme vor allem im Kirchenchor ihres Heimatdorfes, ging als Teenager nach Dublin, um zu studieren, und verdiente erstes Geld als Sängerin in einer Jazzband. 1993 emigrierte Casey nach New York und erregte in der dortigen Session-Szene mit ihrer begnadeten Stimme Aufsehen. Kurze Zeit später formierte sie die Band SOLAS, nahm in vier Jahren drei Alben auf, die alle Auszeichnungen erhielten, die es zu gewinnen gab. Auch ihr erstes Solo-Album Songlines wurde ein großer Erfolg und bestärkte sie in dem Gedanken, ihre eigene Karriere zu fördern. Ab diesem Zeitpunkt wurde sie für die schönsten Opernhäuser und wichtigsten Festivals verpflichtet, gewann unzählige Awards und arbeitete mit dem Who is Who der Musikwelt.

Mit Karan Casey kommt eine der wichtigsten Künstlerinnen in der Geschichte traditioneller irischer Musik am 13. September nach Gleisdorf.

Karan Casey & Band: Do, 13. September, 20 Uhr im forumKLOSTER Gleisdorf

Ein muslimisch-jüdisches Ensemble

„Klezmer for Peace“ ist ein Projekt mit einer klaren Botschaft: Giora Feidman überwindet erneut die Grenzen von Natio­nalitäten, Religionen und Generationen. Er schafft es, die Musik sechs hochkarätiger Solisten mit unterschiedlicher Herkunft (von der Türkei bis Israel) zu einem harmonischen Ganzen zu verschmelzen. Das Ergebnis ist eine Musik, die fremd, zugleich aber auch vertraut klingt. In New York wird Feidman als „King of Klezmer“ gefeiert, er spielte in zahlreichen namhaften Orchestern und Ensembles und ist auf der Bühne zu Hause. Er leitete unter anderem zusammen mit Itzhak Perl­man die mit einem Oscar ausgezeichnete Musik für den Film Schindlers Liste ein. 2001 wurde er in Berlin aufgrund seiner besonderen Verdienste um die Aussöhnung zwischen Deutschen und Juden mit dem Großen Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

Giora Feidman (2 v.r.) und sein „Klezmer for Peace“ Ensemble.
Foto: Stephan Haeger

Giora Feidman Sextett: Mi, 26. September, 19.30 Uhr im forumKLOSTER Gleisdorf