HALLE FÜR KUNST Steiermark: Zwei neue Ausstellungen zeigen Werke von Eva Ursprung und Susanne Wenger.
The Art of Surfacing präsentiert das Werk der österreichischen Künstlerin, Musikerin und Kuratorin Eva Ursprung, die mit dem Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst 2024 ausgezeichnet wurde. Sie verbindet in ihrem Schaffen medienübergreifende Ansätze mit feministischen, gesellschaftskritischen und kollaborativen Strategien. Zentrales Thema der Schau in der HALLE FÜR KUNST Steiermark ist das Element Wasser – ein Stoff, der Ursprung seit Jahrzehnten in verschiedensten Kontexten beschäftigt. Dieses Element bildet die Grundlage allen Lebens und wird in Ursprungs Werk zur Metapher für ökologische, gesellschaftliche und geopolitische Prozesse.

Foto: Alexandra Gschiel
Susanne Wenger gilt als eine zentrale Künstlerin Österreichs nach 1945 und als frühe Wegbereiterin des Surrealismus. Nach ihrer Jugend in Graz, aktivem Widerstand gegen das Nazi-Regime und einer Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Wien reiste sie 1950 nach Nigeria. Bis zu ihrem Tod lebte sie fast 60 Jahre lang als Künstlerin und Òrìṣà-Priesterin der Yorùbá-Religion in Òṣogbo. Dort schuf sie in den heiligen Hainen am Fluss Ọ̀ṣun gemeinsam mit der Gruppe New Sacred Art Movement monumentale Skulpturen. Im Zentrum der Àdùnní Olórìṣà betitelten Schau stehen Wengers großformatige Textilarbeiten – farbintensive Batiken, die Mythen von Schöpfung, Tod, Opfer und Wiedergeburt vereinen.

Courtesy Susanne Wenger Foundation, Krems
Foto: © Martin Bilinovac
Eröffnung: 6. Februar, 18 Uhr
Zu sehen bis 19.4.2026
HALLE FÜR KUNST Steiermark
Burgring 2, 8010 Graz
www.halle-fuer-kunst.at













