Das Glück, auf der Bühne zu stehen: Schauspielerin Agnes Zenz, „Kopf des Jahres 2025“ der Kleinen Zeitung, über Ralph Benatzkys degenblitzende Operette.
Was ist es für ein Gefühl, auf der Bühne zu stehen?
Es macht einfach Spaß, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Wenn ich auf der Bühne stehe, geht in mir die Sonne auf.
In „Die drei Musketiere“ spielen Sie die Manon – was ist das für eine Figur?
Manon ist die Nichte der Kardinälin und das Kindermädchen des kleinen Königs. Sie ist eine neugierige Person. Sie ist frech, stark, mutig und witzig, ein bisschen wie Pippi Langstrumpf. Wenn ich in Manon hineinschlüpfe, bin ich nicht mehr Agnes, sondern werde aufmüpfig und listig.
Was gefällt Ihnen besonders an dem Stück?
Es ist interessant, mit Menschen zu spielen, die keine Beeinträchtigungen haben. Das ist eine neue Welt für uns alle. Die Sängerinnen und Sänger von der Oper haben wunderschöne Stimmen, wow! Ich habe außerdem noch nie mit Orchester gesungen, das ist spannend. Und unseren Regisseur Georg Schütky liebe ich. Es ist so lustig, mit ihm zu arbeiten, auch wenn er immer etwas an den Texten verändert. Er ist ein richtiger kleiner Spitzbub!
Vom 16. bis 25. April auf der Studiobühne der Oper Graz













