
Musikalisches Gedenken an Ludwig Hirsch und Udo Jürgens sowie Theater und Kabarett präsentiert das Kunsthaus Weiz.
In der Theater-Komödie Kalter weißer Mann mit Adriana Zartl und Reinhard Nowak läuft eine Trauerfeier völlig aus dem Ruder. Denn der Text auf der Kranzschleife für den Patriarchen eines mittelständischen Betriebs sorgt für heftige Irritation: „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“. Schnell hat der Nachfolger, der neue „Alte weiße Mann“, nicht nur die Mitarbeiterinnen gegen sich. Mit scharfem Blick werden die Abgründe der Diskussion zu politisch korrektem „Gendern“ und ihrem gesellschaftlich „verordneten“ sozialen Umgang beleuchtet.
Sa, 21.2., 19.30 Uhr, Kunsthaus Weiz
Ludwig Hirsch zum 80. Geburtstag
Der österreichische Liedermacher Ludwig Hirsch prägte die Austropop-Geschichte. Seit seinem Debüt-Album Dunkelgraue Lieder (1978) mit Klassikern wie Die Omama, Spuck den Schnuller aus und mit dem großen Vermächtnis von Komm großer schwarzer Vogel bleibt er tief im Bewusstsein seiner Fans. Sein langjähriger Weggefährte, Bandleader und Gitarrist Johnny Bertl garantiert den vertrauten Hirsch-Live Sound und wird mit Band im Kunsthaus Weiz dem unvergleichlichen Hirsch gedenken.
Sa, 28.2., 19.30 Uhr, Kunsthaus Weiz

Foto: Universal Music
60 Jahre „Merci Cherie„
Unterhaltung mit Haltung war das Credo von Udo Jürgens, der 2014 während seiner Tournee Mitten im Leben verstarb. Robert Helbig, persönlicher Assistent und Freund, gestaltet in Weiz eine Hommage mit Anekdoten und Musik. Helbig erzählt Heiteres, Ernstes und Persönliches aus seiner Zeit als Udos Begleiter, Johannes Lafer interpretiert seine Songs während Michael Kahr vom Klavier aus ein Galaensemble, inspiriert von der Pepe Lienhard Band, leitet.
Sa, 7.3., 19.30 Uhr, Kunsthaus Weiz

Den Balkan im Blick
Am 14. Februar (19.30 Uhr) trifft Sigi Finkel im Jazzkeller Weberhaus auf Zoltan Migovics. Die beiden hochkarätigen Solisten versprechen Musik, die sowohl das Feuer als auch die Melancholie des Balkans mit der Virtuosität des Jazz verknüpft. Den Balkan mit Humor beleuchtet am 27. Februar (19.30 Uhr) im Europasaal die in Serbien geborene Kabarettistin Malarina. In ihrem Programm Trophäenraub fragt sie, warum Männer wie Donald Trump oder Johann Gudenus Frauen vom Balkan wählen, und ergründet zwischen Kapitalismus und Kommunismus die Wege der modernen Kolonialisierung.

Foto: Christopher Glanzl
Weitere Termine in Weiz
VERNISSAGE: Junge Kunst
26.2., 18.30 Uhr, Kunsthaus/Foyer
FAMILIENMUSICAL: Mogli – Das Dschungelbuch
1.3., 16 Uhr, Kunsthaus Weiz

KABARETT: Walter Kammerhofer „Das ganz neue BEST OF“
5.3., 19.30 Uhr, Kunsthaus Weiz












