Start Kulinarik Steirischer Junker in Graz und Wien präsentiert

Steirischer Junker in Graz und Wien präsentiert

Foto: Wein Steiermark

Als der Steirische Junker pünktlich am 7.11., dem Mittwoch vor Martini, in der Grazer Stadthalle präsentiert wurde, trafen sich nicht nur Jung und Alt zum jährlichen Stelldichein – auch Bacchus, der Gott des Weines, blickte sicherlich mit Stolz auf seine umjubelten Jungtrauben. Ein Rückblick samt Vorfreude.

Am 7. November war es wieder so weit: Wein Steiermark lud zur alljährlichen Junkerpräsentation, die mittlerweile zu einer legendären Großveranstaltung in der steirischen Landeshauptstadt avanciert ist. Nicht nur erfahrene Weingourmets treffen sich hier jedes Jahr zur organoleptischen Weinprüfung, vor allem auch junge Fans in Feierlaune stürmen die beiden Veranstaltungsorte Graz und Wien, um den steirischen Jungwein gebührend willkommen zu heißen. Die vollen Locations Grazer Stadthalle und Palais Ferstel bewiesen jedenfalls: Beim Wein kommen die Leut’ z’samm. Denn bei einem und über ein gutes Achterl lässt sich auch mal länger plaudern, diskutieren, ja sogar philosophieren. Doch ob Kenner oder Neuling, an diesem Abend galt für alle Geschmacksknospen „in vino veritas“, denn der Steirische Junker ist auch ein verlässlicher Vorbote des Weinjahrgangs 2018. Dass der Wein nicht nur mundet, sondern auch höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird, dafür sorgt eine doppelte Prüfung jedes jungen Weines, der das Siegel des Steirischen Junkers tragen möchte. Zuerst im Labor einer strengen Kontrolle unterzogen, muss der Wein danach vor einer sechsköpfigen Kostkommission als Qualitätsprodukt, das alle Junker-Kriterien erfüllt, bestehen. Und das Resümee bei der diesjährigen Präsentation in Graz? Der Steirische Junker 2018 ist ein aromatisch-frisches Highlight, die Stimmung der Gesellschaft war grandios und die Veranstalter sind somit mehr als zufrieden. Und auch die Zahlen sprechen für dieses Fazit: Über 4.000 Besucherinnen und Besucher setzten in beiden Landeshauptstädten auf Pracht in Tracht und schwenkten von 17 bis 21 Uhr das Weinglas. Für alle, die noch bis zur späten Stunde der Feierlaune frönen wollten, fand natürlich wieder das legendäre Nachjunkern in den Grazer Lokalen Kottulinsky und Monkey’s statt.

Junkerpräsentation in Wien.
Foto: Cityfoto.at

Prominentes Probieren

Prominente Gäste in Graz, wie etwa der Vorstand der Steiermärkischen Sparkasse Mag. Franz Kerber, Landesrat Hans Seitinger, Gemeinderätin Sissi Potzinger, LWK-Vizepräsidentin Maria Pein, Bauernbunddirektor DI Franz Tonner, Weinbaudirektor Werner Luttenberger, Obmann der Wein Steiermark Stefan Potzinger, Weinkönigin Katja I. Silberschneider und Weinhoheit Lisa Peinspipp ließen sich den Vorboten schmecken. Wie schon seit Jahren trat auch heuer wieder die Steiermärkische Sparkasse als Unterstützer auf und auch die Energie Steiermark war als Sponsor aktiv.

Franz Kerber ( STeiermärkische Sparkasse), Weinhoheit Lisa Peinsipp, Landesrat Johann Seitinger und Werner Luttenberger (Wein Steiermark), v.l.
Foto: Fotokuchl

Garantiert guter Geschmack

Im Allgemeinen kann der Junker als trockener Weißwein, Schilcher-Junker oder ganz in Rot das Gläschen füllen. Der Vorbote des steirischen Jahrganges 2018 ist vor allem durch die veränderten Klimabedingungen geprägt. Intensive Aromen nach frisch geerntetem Kernobst wie Apfel, aber auch Zitrusnoten, die durch kühle Nachttemperaturen während der Reifezeit sehr stark ausgebildet und gefördert wurden, sind in diesem Jahrgang besonders prominent. Bei all seiner Jugend ist der Steirische Junker erwartungsgemäß erfrischend, fruchtig und leicht, aber auch bereits harmonisch am Gaumen.

Kulinarische Gaumenfreude

So war die diesjährige Junkerpräsentation in Graz ein wahres Fest für den Gaumen, bei dem es sich wunderbar Probieren und Gustieren ließ. Doch was wäre der echte Junker ohne seine beliebten kulinarischen Kompagnons? Vom Junkerschinken am Verkaufsstand der Firma Messner über den Junkerkäse der Hofkäserei Deutsch­mann bis zum Sorger-Junkerbrot gab es natürlich eine reiche Auswahl an perfekten Begleitern. Für die Erfrischung zwischendurch stand Vöslauer Mineralwasser bereit. Doch nach der Präsentation ist vor dem nächsten Genuss – deshalb noch ein kulinarischer Tipp: Aufgrund seiner Frische wird der Junker besonders gern als Aperitif getrunken. Durch Leichtigkeit und Raffinesse sollten sich aber auch die Speisen auszeichnen, die er begleitet, weshalb Köchinnen und Köche gerne auf saisonale, regionale Gerichte setzen. Eine Entdeckung, die sich durchaus lohnt, ist der Steirische Junker als Begleitung zum traditionellen Martiniganserl. Der Steirische Junker blickt somit auf eine absolute Erfolgsgeschichte zurück, die sich sicherlich auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Möglich machen dies vor allem die heimischen Weinbauern. Mit über 500.000 verkauften Flaschen pro Jahr belegt der Steirische Junker wieder Platz 1 auf der Beliebtheitsskala der österreichischen Jungweine, womit auch für die Winzerinnen und Winzer das Glas mehr als halb voll ist – doch auch die Vorfreude auf weitere Weine des Jahrgangs 2018 ist schon groß. Damit gilt: Geschmacksnerven gespitzt halten und bis dahin ein gutes Achterl Steirischen Junker genießen!

www.steirischerjunker.at